Dauerhaft Produktivität von Unternehmen steigern

Mehr Unternehmens-Produktivität wird erreicht, indem das Vorhandene besser zur Wirkung gebracht wird. Indem Wertschöpfung erleichtert (to ease) sowie Störendes und Unnützes in der Wertschöpfung vermindert (to ease) wird. Dieses Weglassen und Vereinfachen sind die Erfolgsprinzipien von Lean für das Produktions Umfeld.  2ease bringt diese Prinzipien im operativen Betrieb ganzer Unternehmen zu Geltung. Zur Steigerung der Unternehmens-Produktitivität mit den 2ease Methoden braucht es keine anderen, besseren Mitarbeiter. In der vorhandenen Belegschaft steckt noch viel Potential, welches mit 2ease erschlossen wird. Auch die bestehende IT- und Softwareumgebung muss nicht geändert werden. Das Organigramm kann bleiben wie es ist. Zusätzliches Geldmittel braucht es auch nicht.  Fortschritte ohne Mehrkosten.

Unternehmensproduktivität steigt wenn die einzelnen Mitarbeiter produktiver werden. Das bewirken die 2ease Methoden.

Produktivität Faktoren Bild

Die fünf Produktionsfaktoren von Mitarbeitern. Sie entscheiden in der Summe aller Mitarbeiter über die operative Produktivität des gesamten Unternehmens.

 

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2ease versucht nicht den einzelnen Mitarbeiter zu trainieren oder zu verändern, um die Unternehmensleistung zu steigern. 2ease verändert das Arbeitsumfeld.

 

 

 

 

 

 

 

 

Unternehmens-Produktivität wird von fünf Faktoren bestimmt

Um den Betrieb von Unternehmen produktiver, robuster und runder zu gestalten, setzt 2ease nicht beim einzelnen Menschen an. Sein Arbeitsumfeld soll verändert werden. Die Veränderung soll auf die wichtigsten Faktoren seiner betrieblichen Wertschöpfung Einfluss nehmen. Es braucht alle fünf Produktivitätsfaktoren, damit Wert für Kunden oder das Unternehmen selbst entstehen kann. Sind alle fünf Produktivitätsfaktoren hoch, wird der Mitarbeiter positiv zur Wertsteigerung des Unternehmensergebnisses beitragen. Sind einer oder mehrere Produktivitätsfaktoren schlecht, kommen die Potentiale der Mitarbeiter nicht zur Wirkung.

Die Wirkung schlechter Faktoren „Tagesablauf“ bzw. Zusammenarbeit neue Mitarbeiter die viel Können, Wollen und Wissen mit bringen.

Vom Top-Mann zum frustrierten Mitarbeiter: Das ist die Wirkung schlechter Produktivitätsfaktoren wie z.B. „Tagesablauf“ oder “Zusammenwirken auf neue Mitarbeiter.

In einem mittelgroßen Unternehmen wird ein superintelligenter (Wissen), hochmotivierter (Wollen) Mitarbeiter mit vielen spezifischen beruflichen Erfolgen (Können) und freier Einteilung ungestörter Arbeitszeit (Tagesablauf) alleine keinen Wert erzeugen können. Er ist auf die Interaktion mit Kollegen (Zusammenwirken) angewiesen. Auch wenn er Leistungen als Einzelkämpfer erbringen kann, muss jemand für ihn Rechnungen schreiben, Geld einnehmen und sein Gehalt auszahlen.

Wenn ein Supermitarbeiter eine kollaborative Arbeitsumgebung hat (gutes Zusammenwirken), aber durch Meetings und Supportanfragen ständig unterbrochen bzw. blockiert wird (Tagesablauf), so wird es ihm unmöglich gemacht, selbst auch nur sein eigenes Gehalt für die Firma zu verdienen.
Hält das länger an, wird dem Mitarbeiter bald auch das Wollen abhanden kommen. Ein Fall für den Motivationstrainer! Hat der Supermitarbeiter lange keine Erfolgserlebnisse, so verliert er auch das Selbstvertrauen (Können). Hat er dann sehr lange sein Können nicht ausleben können, veralten seine Erfahrungen und Beziehungen (Wissen).
Bis dahin kostet der Supermitarbeiter das Unternehmen viel Geld. Den Mitarbeiter kostet es seinen Wert am Arbeitsmarkt. Es ist nichts als Wertvernichtung durch ein schlechtes Umfeld.

Der bekannteste Einfluss auf den Produktivitätsfaktor “Können” ist die Gesundheit. Ist der Mitarbeiter krank gemeldet, geht das Können temporär auf Null. Die resultierende Produktivität des Mitarbeiters wird null. Die Wertschöpfung stoppt.

Beschreibung der  Produktivitätsfaktoren

 

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„Wollen“ ist die Pumpe für Wertschöpfung. Nicht-Wollen bei Kopfarbeit kann Werte vernichten (Saugen).



Wollen

Das Wollen – knapper werdende Ressource des Arbeitsmarktes

Der 51-jährige Hotelmanager Patrick Bohard gewinnt am 16.09.2015 ein Bergrennen im Aostatal mit 24.000m Anstieg über 330 km. Das Feld der Starter geht in die Tausende. Die Bereitschaft und der Wille, höchste und auch schmerzhafte Leistungen zu zeigen, boomt gerade unter Büromenschen. Die Kraft des Wollens bringt Blinde und Einbeinige auf den Mount Everest. Ohne Wollen können selbst bei körperlicher Arbeit unter Androhung von Gewalt keine hohen Leistungen erzielt werden. Diese Erkenntnis brachte das Ende der Zwangsarbeit in der zivilisierten Welt.
Bei Kopfarbeitern ist das Wollen noch viel wichtiger. Das Wollen oder eben Nicht-Wollen ist nicht offensichtlich. Das Nicht-Wollen kann als Unwillen die Wertschöpfung vieler Mitarbeiter zunichte machen.
Unwillige Mitarbeiter belasten die Tagesabläufe der Kollegen. Sie sind kontraproduktiv im Zusammenwirken und halten für die Wertschöpfung elementares Wissen zurück.

Enterprise Engineering Standards mit positiver Wirkung auf Wollen

Der Produktivitätsfaktor “Wollen” lässt sich mit vier der Nutzung von vier 2ease Methodengruppen steigern.

Das Wollen wird im 21. Jahrhundert in Unternehmen immer knapper. Die Noterfahrung der Nachkriegsgeneration stirbt aus. Der Sozialstaat nimmt den existentiellen Druck weg. Und die gut ausgebildeten jungen Angestellten der Mittelschicht sind Wohlstand gewohnt. Das fällt als Ziel weg. Als Erbengeneration werden viele normale Angestellte absehbar reich werden. Geld wird für die Motivation wirkungslos.
In diesem Kontext ist Wollen im Unternehmen nicht mehr etwas, das einfach vorhanden ist. Das Wollen wird nicht länger durch materielles Leisten-Müssen gefördert. Früher hat das materielle Müssen verschlissenes Wollen auch gegen die Widrigkeiten des Berufsalltages immer wieder regeneriert.

Unternehmen tun nun gut daran, ihr Handeln und den alltäglichen Betrieb stärker auf den Einfluss des Wollens auszurichten. Künftig ist mehr Rücksichtnahme wirtschaftlich klüger. Betriebliche Innovationen und Reorganisationen wird es weiter brauchen. Die Art der Umsetzung sollte aber mehr an den betroffenen Menschen ausgerichtet sein. Änderungen in Form von harten Roll-Outs zu implementieren wird der Produktivität zunehmend schaden. Slow-Outs sollten an ihre Stelle treten. Die Änderungen “befallen” wie ein Virus langsam und unaufhaltsam die einzelnen Bereiche des Unternehmens. Mit Slow-Outs wird der Entstehung von kollektivem Nicht-Wollen und Widerstand vorgebeugt.


Wissen

Das Wissen – Ansammlung von Wertschöpfungspotential

Das Wissen eines Menschen ist die Menge an Informationen, die er bei seinem Denken und Handeln einbezieht. Nur Informationen, die im Bewusstsein eines Menschen „präsent“ sind, können durch Denkarbeit wertschöpfend wirksam werden. Nur Informationen, die bei der Kopfarbeit berücksichtigt werden, sind Wissen im Sinne der Produktion von Werten.

Das Wissen im Unternehmenskontext besteht aus dem Langzeitgedächtnis der Mitarbeiter und der Gesamtheit der Informationen, die den Mitarbeitern am Arbeitsplatz zur Verfügung stehen. Werden das Internet und alle firmenintern verfügbaren Informationen hinzugenommen, ist das Wissen grenzenlos.
Wer unendlich viel Zeit hat, verfügt über unendlich viel Wissen. Irgendwo im großen Ozean der Informationen findet sich das Passende. Gigantische Datenspeicher, Serverfarmen und das Internet machen einen Überfluss an Informationen von überall her abrufbar. Milliarden von Menschen und deren Wissen sind per Telefon, E-Mail und Social Media erreichbar.
In dieser Konstellation hat ein Unternehmen, für das Zeit keine Rolle spielt, unendlich viel Wissen zur Wertschöpfung zur Verfügung. Je weniger Zeit zur Verfügung steht, um Informationen zu suchen, zu übertragen, aufzunehmen und zu bewerten, desto mehr schrumpft das Wissen. In einem realen Unternehmen ist Zeit teuer, also wird daran gespart. Damit wird das Wissen, welches zur Wertschöpfung zur Verfügung steht, durch die Ressource Zeit begrenzt.

Produktivität steigern - systematisch über Wissen

Der Produktivitätsfaktor “Wissen” lässt sich mit diesen drei 2ease Methodengruppen steigern.

Das Wissen eines Unternehmens setzt sich aus der Summe des wertschöpfungsrelevanten Wissens aller Mitarbeiter zusammen. Das Wissensmanagement befasst sich damit, die Menge an nützlichem Wissen im Unternehmen zu steigern, dessen Wertschöpfungsrelevanz zu verbessern und dessen Verfügbarkeit zu fördern. Das Wissensmanagement ist eine spezialisierte Form des Informationsmanagements. Grundlagen zum Wissensmanagement und dazu, wie Wissen im Unternehmen beeinflusst werden kann, finden Sie auf dieser Website.

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Wollen und Wissen reicht nicht. Es braucht „Tun-Können“.

 


Können
Das (Tun) Können – die Fähigkeit, Werte zu schaffen

Erst aus der Kombination von Wollen und Wissen mit Können resultiert Wertschöpfung. Im Kontext von Unternehmen ist der Produktivitätsfaktor Können als „Tun-Können“ zu sehen. „Tun-Können“ ist die Fähigkeit, das Wissen und das Wollen auch in Taten umzusetzen. Mit Planung, (Selbst-)Kontrolle und Disziplin beeinflusst jeder Mensch sein „Tun-Können“. Mit Erfahrung wiederum wächst die Fähigkeit zur Planung und Kontrolle. Der Übergang vom prinzipiellen Können zum „Tun-Können“ wird durch Selbstvertrauen erleichtert. Dieses wächst durch Übung, Systematik und bisherige Erfolge.

Das "Können" steigern mit drei 2ease Standards - Produktivität steigern inklusive

Der Produktivitätsfaktor “Können” lässt sich mit diesen drei 2ease Methodengruppen steigern

Das Tun-Können eines Menschen im Unternehmensumfeld hängt sehr von seiner Stelle ab. Sprich diese ihm die für seine Wertschöpfung notwendigen Ressourcen und Kompetenzen zu? Funktioniert die Ressourcen- und Kompetenzzuordnung im betrieblichen Alltag wie in der Stellenbeschreibung vorgesehen? Sind Geschäftsordnung und Reglemente passend und wirksam? Wenn nein, so hilft es nichts, wenn das Können der Stelle gut zum Können des Mitarbeiters passt. Das „Tun-Können“ leidet. Der Mitarbeiter soll die Defizite dann mit mehr „Wollen“ ausgleichen.
In menschlichen Gemeinschaften gibt es aber noch eine stärkere Einflussgröße auf das „Tun-Können“ als Rollen und Regeln: Das Vertrauen des Umfelds. Das Vertrauen wächst mit der Glaubwürdigkeit der Person und der Dauer ihrer Unternehmenszugehörigkeit.

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Mitarbeitern wird der Tag von ihrem Arbeitsumfeld zerstückelt. Ihre Wertschöpfung durch Kopfarbeit muss in die Lücken der Fremdbestimmung passen.



Tagesablauf

Der Tagesablauf – Unterbrechungen, Fremdbestimmung, Zerstückelung

Speziell Kopfarbeit unterliegt sehr eigenen Regeln. Ein Kopf ist keine Maschine mit Schalter. Geistige Arbeit ist etwas anderes, als nur ein Werkzeug zu nehmen und loszuwerkeln. Der Geist braucht Zeit zum Hineindenken und zum Abschalten. Um produktiv zu sein, muss ein Kopfarbeiter über längere Zeit an etwas arbeiten können. Unterbrechungen sind wie das Umwerfen der Schubkarre auf einer Baustelle. Sie sind mehr als nur Zwischenhalte.

Soll die Wertschöpfung eines Unternehmens ohne mehr Personal gesteigert werden, ist mehr Leistungsdruck die einfachste, aber mittel- und langfristig potentiell schädliche Methode. Druck wirkt sich nach kurzer Zeit auf alle fünf Produktivitätsfaktoren negativ aus.
Der sicherste, wirkungsvollste und für den Mitarbeiter erfreulichste Ansatz ist es, die Tagesabläufe mehr auf die Besonderheit von Kopfarbeit auszurichten.

Im Idealfall des Tagesablaufs kann der Mitarbeiter über 50% mehr leisten als im Realfall. Das ist das Produktivitätspotential, welches erschlossen werden kann. Niemand hat dadurch mehr Stress und Mühe.

Im Tagesablauf steckt ein enormes Produktivitätspotential. Dessen Erschliessung geht nur über Umwege und erfordert mehrere unterschiedliche Maßnahmen. Das macht die Umsetzung im Unternehmensalltag schwierig. Es ist oft einfacher, mehr Stellen einzusetzen.

Der Tagesablauf ist für das Produktivität steigern sehr wichtig

Der Produktivitätsfaktor “Tagesablauf” lässt sich mit diesen drei 2ease Methodengruppen steigern

Es gibt drei 2ease – Betriebsmittel, die sich positiv auf den Produktivitätsfaktor Tagesablauf auswirken. Für die Nutzung von 2ease®SInfo braucht es keine Präsenz des Herstellers vor Ort – einfach das 2ease®SInfo Paket von dieser Website laden und gleich loslegen. Es ist leicht, mit 2ease®SInfo etwas für einen produktiveren Tagesablauf zu tun. Bei den beiden anderen Betriebsmitteln sind mehr Ressourcen nötig.
2ease®SMan erfordert das Wollen einiger Führungs- bzw. Nachwuchskräfte und bei 2ease®SEos müssen das Topmanagement und der Eigentümer dahinter stehen.

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Zusammenwirken

Das Zusammenwirken – Es reicht nicht, ein Team aus guten Leuten zusammenzustellen

Ein Fußballteam kann aus guten Fußballern bestehen und trotzdem erfolglos sein. Wenn es am Training mangelt und einzelne Spieler ausgebrannt sind oder aus der Reihe tanzen, ist die Wirkung des Kollektivs schlecht. Das Zusammenwirken klemmt. Wenn es keine permanent geübten Spielzüge und keine Disziplin bei Standardsituationen gibt, bleibt das Zusammenwirken erfolglos. Sind alle Spieler gleich in ihren Stärken und Schwächen, wird trotz Wollen, Wissen und Können jedes Einzelnen das gesamte Team schwach sein. Passen die Aufstellung und die Strategie nicht zum Gegner, wird das gute Zusammenwirken der Einzelnen das Defizit nicht kompensieren können.
Was für eine Sportmannschaft gilt, ist bei einem Unternehmen als Mannschaft von Kopfarbeitern, die sich unsichtbare Bälle zuspielen und nur verdeckte Spielzüge machen, noch viel wichtiger.

Das Zusammenwirken wird durch 2ease Methoden verbessert. Produktivität steigt.

Der Produktivitätsfaktor “Zusammenwirken” lässt sich mit diesen vier 2ease Methodengruppen steigern.

Vier der fünf 2ease Betriebsmittel wirken ausgesprochen positiv auf das Zusammenwirken.
Das Betriebsmittel mit der stärksten Wirkung ist 2ease®SMap. Es kann ohne vor-Ort-Hilfe des Herstellers eingesetzt werden. Das 2ease®SMap Paket einfach von dieser Website laden und los geht es in Richtung eines besseren Zusammenwirkens.

 

 

 

 

 


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